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27.04.2004 |
| Morgen ist mein Aufenthalt in der Sportklinik Hellersen wieder beendet. Nachdem die Drahtentfernung erfolgreich war und das Knie nach der Operation nicht reagiert hat, geht es wieder nach Hause und ab Donnerstag beginnt dann die Operation „Comeback“. Im Moment fühle ich mich sehrgut. Der Draht störte halt doch am Ende und nun naht halt wieder die Rückkehr auf die grüne Wiese. Auch wenn das noch einige Monate dauern wird, die Freude über das runde Leder steigt permanent an.
Nun möchte ich aber noch auf ein Ereignis vom vergangenen Sonntag zu sprechen kommen. Da fand ja der zweite Ruhr-Marathon statt und da die Läufer fast vor meiner Haustür vorbei mussten, schaute ich mir dieses Spektakel natürlich auch an. Ich habe vor jedem der 25000 Teilnehmer einen wahnsinnigen Respekt. Natürlich vor den afrikanischen Läufern, die höchstwahrscheinlich den Sieg unter sich ausgemacht haben, aber eigentlich noch viel mehr vor den Hobbyläufern. Sie alle haben den Kampf gegen den inneren Schweinehund gewonnen und eigentlich würde mich ein solcher Lauf auch einmal reizen. Mir imponieren die Athleten, die bereit sind das letzte aus ihrem Körper zu holen. Sollte ich irgendwann nicht mehr aktiv Fußball spielen, würde ich gerne einmal einen Marathon oder einen Kurz-Triathlon absolvieren. Ich möchte wissen, was einem Läufer bei Kilometer 28 für Gedanken durch den Kopf geht, oder wie einem die Muskeln brennen. Durch diese Willensschule muss man einmal gegangen sein. Und diese Stimmung an der Strecke war auch einfach phantastisch. Nachbarn hatten Stühle und Tische an die Strecke gestellt und so versammelten wir uns mit Trillerpfeife, Rasseln und Trommeln am Wegesrand. Ich hoffe, dass das den ein oder anderen Läufer noch beflügeln konnte und wir ihm so über die letzten knapp 8 Kilometer helfen konnten. Buyo |
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26.04.2004 |
| Genau 10 Wochen nach meiner Patellasehnenoperation, nachdem mir diese beim Vorbereitungsspiel gegen Kickers Offenbach gerissen ist, wurde mir heute der Draht aus meinem Knie entfernt. Dieser Draht wurde im Schienbeinkopf und in der Kniescheibe befestigt und sollte die operierte Sehne entlasten. Gestern Abend bin ich in die Sportklinik nach Hellersen. Dort stand noch eine Röntgenuntersuchung, die Unterweisung des diensthabenden Arztes auf dem Programm. Heute war dann um 6:15 Uhr wecken, Blutabnahme und gegen 9:00 Uhr wurde der Draht dann entfernt.
Gegen 12:15 Uhr wachte ich aus der Narkose auf und jetzt habe ich einfach nur Kohldampf. Morgen beginnt dann der zweite Teil der Rehabilitation und der Angriff auf mein Comeback. Nur noch läppische 18 Wochen maximal. In der vergangenen Woche fragten mich doch tatsächlich zwei Funktionäre unserer Abteilung ob ich den wohl in der nächsten Saison noch für die Amateure zur Verfügung stehe. Natürlich werde ich wieder spielen. In meinen fast zwei Jahren bei den Amateuren habe ich nur ein Spiel nicht durchgespielt, war nie verletzt und werde, so es der Fußballgott es möchte, noch mal am Millerntor oder im Paul-Janes Stadion spielen. Zuerst einmal müssen wir aber die Klasse halten. Der Sieg am vergangenen Freitag war ein Schritt in die richtige Richtung. Aber in dieser Liga ist alles möglich und so wird es ein harter Kampf bis zum letzten Spieltag. Man konnte aber sehen, zu welcher Leistung unsere junge Mannschaft im Stande ist. Dresden ist ein Aufstiegsfavorit und wir gewinnen diese Partie mit einer Leidenschaft die wirklich bewundernswert war. Und diese Leidenschaft muss auch unser Faustpfand sein. Wir haben nicht diese erfahrenen und abgeklärten Spieler wie die etablierten Teams, wir müssen durch unseren großen Willen bestechen. Buyo |
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23.04.2004 |
| Ich möchte nicht von einer Sensation sprechen, aber eine Überraschung war der heutige 2:1 Heimsieg gegen Dynamo Dresden schon. Dresden ist ein erklärter Aufstiegsaspirant und wir benötigen noch jeden Punkt zum Klassenverbleib. Und der Tag begann direkt mit einer Hiobsbotschaft. Unser Stammtorhüter Christoph Müller zog sich beim morgendlichen Abschlusstraining eine Bänderverletzung im Fuß zu und musste somit ersetzt werden. Müller war in der Rückrunde ein absoluter Leistungsträger und ein schmerzlicher Ausfall. Für ihn sprang Manuel Neuer in die Bresche. Manuel spielt noch in der A-Jugend und machte seine Aufgabe sensationell gut. Dabei wurde er direkt kalt erwischt. Der erste Schuss war schon ein Treffer. Nach einem Freistoß von der Außenseite stand ein Dresdener vollkommen frei vor dem Tor und konnte die Kugel aus kurzer Entfernung ohne Probleme ins Tor befördern.
Doch unser Team machte das Spiel und wartete auf ihre Chance. Nach 35 Minute musste mit Christian Petereit ein weiterer Spieler verletzt den Platz verlassen. Für ihn kam der dritte A-Jugendliche ins Spiel. Nach Neuer und Talerek kam noch Hoogland und alle drei spielten fehlerlos. Zur Halbzeit liefen wir also einem Rückstand hinterher und im bisherigen Saisonverlauf gelang es uns leider noch nicht ein Spiel dann in einen Sieg umzuwandeln. Kurz nach der Halbzeit bekamen die Sachsen zwei Torgelegenheiten, konnten diese aber nicht nutzen und unser Kampfgeist und Leidenschaft setzte sich immer mehr durch. In der 73. Minute gelang uns durch Filip Trojan der längst verdiente Ausgleich und nach einer schönen Kombination über Iyodo und Takyi, stand Hajnal goldrichtig und schob den Ball zum viel umjubelten Siegtreffer ein. Aus meiner Sicht ein hochverdienter Heimsieg, der uns vielleicht etwas Luft im Abstiegskampf bescheren könnte, auf jeden Fall liegt nun wieder der Druck bei den anderen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Was diese Mannschaft heute gezeigt hatte, nötigt mir allen Respekt ab, dass war die Einstellung die wir uns immer wünschen. Eine absolute Teamleistung und bis auf Filip Trojan auch ohne Unterstützung aus der Profiabteilung. Die Jungs haben gekämpft wie die Löwen, aber leider unterliegen sie auch Schwankungen. Hoffentlich sind sie sich dem sportlichen Ernst unserer Lage bewusst und arbeiten in den nächsten Wochen genauso leidenschaftlich. Ich möchte das auch nicht alles am Sieg und den drei Punkten festmachen, auch wenn wir heute sieglos geblieben wären, hätte ich vor diesem Auftreten meinen Hut gezogen. Beim Stand von 0:1 gab es auch für mich ein Novum. Nachdem das Schiedsrichtergespann im Laufe es Spiels, einige aus unsere r Sicht, unglückliche Entscheidungen traf und wir unseren Unmut äußerten, wurde ich, nachdem sich der Lienenrichter auf unserer Seite zu uns umdrehte, für die Äußerung, „da kannst Du dich ruhig umdrehen“ auf die Tribüne geschickt. Da sie noch einen Bericht verfassen wollen, bin ich mal gespannt, was sie noch alles hineinschreiben werden. Den für eine solche Aussage, ist wohl eine Hinausstellung nicht gerechtfertigt. Aber sie werden sich schon was einfallen lassen. Zum besonderen Darsteller wurde der Linienrichter auf unserer Seite, dem ich auch diese Entscheidung zu verdanken habe, mit wirklich kuriosen Entscheidungen sorgte er bestimmt beim neutralen Publikum für Erheiterung nur bei uns kam selten darüber Freude auf. Fehler machen wir alle und das finde ich auch nicht so schlimm, aber hier geht es vielleicht um die Zukunft einer Mannschaft und jedes einzelnen Spielers. Und solange einiges auf dem Spiel steht werde ich mich halt für dieses Team einsetzten und da ich ein Gerechtigkeitsfanatiker bin, spreche ich das auch an. Aber wie gesagt, Fehler machen wir alle, nur sollte man dabei nicht so Selbstherrlich auftreten, wie dieser Mann an der Linie. Wir haben alle einmal eine schlechten Tag und ob dies einer war, können vielleicht die anwesenden Zuschauer und der Schiedsrichterbeobachter besser kommentieren. Wir alle auf der Trainerbank haben uns halt ab und zu gewundert, und sollte es uns nur alleine so gegangen sein, dann muss man sich entschuldigen. Ich bin als aktiver nie verbal negativ aus dem Rahmen und muss bestimmt noch einiges als Trainer lernen, aber damit stehe ich nicht alleine da. Auch ein junges Gespann muss lernen und sich weiterentwickeln. Vielleicht überdenken solche Entscheidungsträger auch einmal den ein oder anderen Pfiff und bringen etwas Verständnis für die Leute an der Trainerbank auf. Überheblichkeit hat noch keinem Menschen in seiner Entwicklung geholfen. Nun warte ich also auf eine gerechte Strafe und verbleibe mit königsblauem Gruß, Buyo |
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17.04.2004 |
| Die heutige Niederlage tut richtig weh. Da verliert man mit 2:0 gegen den FC St. Pauli, 18500 Zuschauer haben eine Menge Spaß und wir fahren niedergeschlagen nach Hause. In der ersten Halbzeit haben wir einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben. Riesige Tormöglichkeiten durch Victor Agali und Charles Takyi blieben ungenutzt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Pauli einen weiteren Stürmer und wurde gefährlicher. Mitte der Halbzeit entschied dann die Schiedsrichterin zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt. Tomas Hajnal soll einen gegnerischen Spieler im Strafraum elfmeterwürdig gefoult haben. Noch einmal herzlichen Dank für diesen überraschenden Pfiff. Der Strafstoß wurde sicher verwandelt und wir mussten einem Rückstand hinterher laufen. Wir mussten mehr Risiko in unser Spiel nehmen und brachten mit Iyodo und Hesse zwei weitere Offensivkräfte. Als Filip Trojan im 16 er gefoult wurde, verlegte die Dame in Gelb den Tatort vor den Strafraum. Vielleicht fehlte in dieser Situation der Mut um einen weiteren Elfer zu geben. Ich möchte bestimmt nicht der Unparteiischen alle Schuld auflasten, dass wäre viel zu einfach. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und von daher können wir uns diese Niederlage selbst zu schreiben, aber dieser Elfmeter hat einiges an Nerven gekostet. Kurz vor Schluss wurden wir dann noch einmal ausgekontert und die Hamburger trafen zum 2:0 Endstand. Nach dem Eindruck der ersten Halbzeit hätte ich nie mit einer Niederlage gerechnet, da wir aber zu halbherzig mit unseren Tormöglichkeiten umgehen, verloren wir und die Luft wird immer dünner. Nächsten Freitag kommt Dresden, ein Dreier ist dort eigentlich Pflicht, aber das sagen wir schon seit Wochen.
Samstag 17.04.2004 Nachdem ich die Regionalligaergebnisse von Heute vernommen habe, glaube ich an den Klassenerhalt von Wattenscheid. Sie haben in ihrem Kader die erfahrenen Spieler und ein relativ leichtes Restprogramm. Wir dagegen müssen langsam kratzen, beißen und uns mit Händen und Füssen gegen den drohenden Abstieg wehren. Noch spielen einige Mitkandidaten für uns, aber dieses Blatt kann sich schnell wenden. Eine Mannschaft wie der FC St. Pauli darf uns einfach nicht besiegen, aber leider tun sie es halt. Mit einem hohen läuferischen und körperlichen Einsatz und fantastischen Zuschauern im Rücken schlägt uns eine Mannschaft, die uns spielerisch um einiges unterlegen ist. Im Abstiegskampf gibt es aber keinen Schönheitspreis, dort muss man fighten und sich gegen einen sportlichen Abstieg wehren. Buyo |
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10.04.2004 |
| Leider wieder kein Sieg in einem Heimspiel. Nach der Niederlage gegen Münster und den Punkteteilungen gegen Bremen, Uerdingen und Leipzig, reichte es heute wieder nur zu einem Remis gegen Wattenscheid 09. Wieder wurde ein eminent wichtiger Sieg verpasst. Wie schon gegen Leipzig lagen wir auch gegen die SG mit einem Tor in Führung, zum Sieg reichte es wieder nicht. Ich glaube, uns fehlt dieser unbedingte Wille um so einen Gegner zu schlagen.
Eigentlich hatten wir noch Glück, in der zweiten Halbzeit hatten die Bochumer Vorstädter die klareren Chancen, teilweise begünstigt von leichten Fehlern im Aufbauspiel unsererseits. Da hätten wir uns nicht beklagen können, wenn wir das dritte Tor kassiert hätten. Torhüter Christoph Müller bewahrte uns vor einem weiteren Tor und wir hatten, bis auf Distanzschüsse, keine Tormöglichkeit in der zweiten Hälfte. Bei unserer Offensivabteilung eigentlich zu wenig. Die Konkurrenz spielt zwar immer noch für uns, Münster, Hamburg und Köln verlieren ihre Spiele, aber irgendwann laufen diese Spiele auch einmal anders und von daher müssen wir Heimspiele wie die eben genannten einfach gewinnen. Glück und Siege muss man sich erzwingen und hart erarbeiten. Und da müssen wir noch eine Schippe drauf legen. Positiv war heute das Drumherum bei diesem Derby. 1300 Zuschauer sind für einen regnerischen Nachmittag in Ordnung. Die Sicherheit war auch nie gefährdet und vielleicht erlaubt man uns ja wirklich im nächsten Jahr wieder in der Glückauf-Kampfbahn zu spielen. Zuerst müsste man allerdings die Spielfläche wieder eben gestalten. Von der Bodenbeschaffenheit hätte man wohl im Stadtgarten bessere Bedingungen. Damit möchte ich auch meinen heutigen Eintrag abschließen. Ich bin einfach zu sehr darüber enttäuscht, dass es uns nicht gelingt Mitkonkurrenten deutlicher hinter uns zu lassen. Da wartet noch viel Arbeit in den nächsten Wochen auf uns. Buyo |
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07.04.2004 |
| In den letzten Tagen ist mir erstaunliches zu Ohren gekommen. Da möchten doch tatsächlich Schalker Fans bei der Renovierung der Glückauf-Kampfbahn helfen. Sie möchten uns eine Heimat in der Regionalliga bieten. Keine Heimspiele in Wattenscheid mehr oder einen weiteren Umzug nach Erkenschwick. Endlich eine Heimspielstätte mit vernünftigen Rahmenbedingungen für uns. In Wattenscheid fühle ich mich auch wohl, aber man ist halt nur Gast in einer benachbarten Stadt. Grundsätzlich bin ich also auch für einen erneuten Umzug in den Stadtteil Schalke. Wichtigster Punkt bei einer möglichen Renovierung der alten Kultstätte ist für mich ganz klar das Spielfeld. Durch die Bergschäden ist der Platz sehr uneben. Um vernünftigen Fußball spielen zu können, sollte man zuerst einmal den Platz begradigen. Für die weiteren Arbeiten würden sich die Amas bestimmt auch zur Verfügung stellen. Ich habe zwar noch nicht mit einem Spieler darüber gesprochen, denke aber, das wir dort zumindest im Kabinentrakt den Pinsel schwingen könnten. Uns allen wäre mit einem Stadion mitten in Gelsenkirchen geholfen und da wohl weder die Stadt noch der Verein zu viel Geld zur Verfügung haben, freue ich mich über das Angebot der Anhänger unseres Clubs, selbst die Dinge zu steuern. Gerade in der heutigen Zeit, in der unser Verein immer schneller wächst, der Umsatz steigt und steigt und geniale und gut bezahlte Fußballer überlegen, ob sie in Gelsenkirchen überhaupt leben können, spricht das wieder absolut für die Schalker Fans. Sollte diese Renovierung zu Stande kommen und abgeschlossen werden, dann würde ich mich sehr darüber freuen. Der Fußball wird immer kommerzieller und in diesem Umfeld gibt es tatsächlich eine Handvoll freiwilliger Helfer die sagen, „ wenn Stadt und Verein keine Lösung findet, dann suchen wir halt eine eigene“. Allerhöchsten Respekt vor dieser Initiative. Buyo Ein Glückwunsch noch nach Monaco. Dort schlug AS Monaco vollkommen verdient meinen Lieblingsverein Real Madrid. Mit einem solchen Abwehrverhalten wird Real in dieser Saison wohl auch kein Meister. Für Fernando Morientes hat es mich besonders gefreut. Ein genialer Stürmer, der leider in Madrid keine Perspektive hatte und in diesen beiden Spielen gegen seinen alten Club gezeigt hat, wie wertvoll er für eine Mannschaft sein kann. |
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03.04.2004 |
| Heute habe ich eine sehr gute Leistung unserer Amas in Braunschweig gesehen. Mit nur 16 Spielern nach Niedersachsen angereist, mit Kai Hesse und Simon Talerek aus der A-Jugend und Victor Agali für den Sturm. Vor der Abfahrt musste auch noch Abdul Iyodo mit einer Muskelverletzung passen. Von Anfang an haben wir versucht nicht nur unser Tor zu verteidigen, sondern auch selbst gefährliche Angriffe zu starten. In der ersten Halbzeit mussten wir einige brenzlige Situationen überstehen, hatten aber auch unsererseits die Möglichkeit ein Tor zu erzielen. Christian Haufe und Tamas Hajnal hätten sich mit etwas Glück schon in die Torschützenliste eintragen können. Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheiterte dann T. Hajnal frei vor dem gegnerischen Torhüter und nur kurz darauf traf Charles Takyi aus der Drehung zur 1:0 Führung. Wenig später kam Tamas im16 er an den Ball, aber erneut konnte der Keeper seinen Schuss parieren. In der 55. Minute traf dann Rische mit der Hacke zum Ausgleich für die Braunschweiger und nachdem Christian Petereit an der Außenlinie behandelt werden musste, nutze die Heimmannschaft diese numerische Überlegenheit nach einen Eckball und wiederum Rische traf per Kopf zur Führung. Doch unser Team gab nicht auf, erst verpasste Victor Agali aus 16 Metern knapp das Tor und dann traf Tamas Hajnal nach einer Kopfballverlängerung von Victor in der 88. Minute zum verdienten Ausgleich ins Netz. Heute präsentierten wir uns als geschlossene Einheit und ich möchte eigentlich keinen herausheben, aber ich glaube, wenn Victor auch am vergangenen Dienstag gegen Leipzig für uns gespielt hätte, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen. Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und war eine wichtige Anspielstation für unsere Spieler, außerdem war er noch maßgeblich an beiden Toren beteiligt. Schon seit 1 ½ Jahren weisen wir auf eine fehlende Keilspitze hin. Nur leider wurden wir bisher nicht erhört, vielleicht klappt es ja zur neuen Saison. Woche für Woche sehe ich in den gegnerischen Mannschaften diese robusten Spielertypen, nur bei uns passt keiner in dieses Anforderungsprofil. Das heißt nicht, dass ich mit unseren vorhandenen Stürmern nicht zufrieden wäre, doch körperlich sind wir den meisten Abwehrreihen unterlegen und gerade die Kombination eines robusten Stürmers mit einem gewandten und schnellen Spielers, würde unser Offensivspiel verbessern. Nun steht nächste Woche das 6 Punktespiel gegen unseren Nachbarn aus Wattenscheid auf dem Programm. Die Glück-Auf-Kampfbahn hat Regionalliga-Premiere. Ein Dreier wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Benny Wingerter wird uns wieder zur Verfügung stehen, sonst rechne ich eigentlich mit keinem Spieler mehr. Die Profis haben heute einen wichtigen Schritt in Richtung UEFA-Cup gemacht und wer hatte wieder großen Anteil daran? Unsere Spieler aus den Amas. Ich habe zwar noch keine Bilder von diesem Spiel gesehen, aber mit Fabian Lamotte, Michael Delura und Christopher Heimeroth waren drei Jungs wohl entscheidend am Sieg beteiligt. Heimerson hatte wohl ein gelungenes Torwart-Debüt, Michael Delura traf nun schon zum dritten Mal in dieser Saison und Fabi Lamotte schoss sein erstes Bundesligator. Wenn ich dazu noch Kläse, Pinte, Filip und Mike dazu zähle, dann freut mich das als Amateur-Mitverantwortlicher natürlich ungemein. 4 der letzten 6 Tore schossen Spieler aus unserem Kader. Zähle ich dazu noch die verletzten Iyodo, Koch, Szollar und den heute gesperrten Wingerter dazu, dann könnten die Jungs sogar einen Einsatz ihres alten, verletzten Mitspielers verkraften und würden trotzdem eine glänzende Rolle in der Regionalliga spielen. Aber es ist wie es ist und so können wir stolz darauf sein, dass so viele junge Spieler die Chancen bei Jupp Heynckes bekommen. Nie wurde Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren so „GROß“ geschrieben, wie in diesem Jahr. Also Manager schau Dir das an und gebe dieser Mannschaft einen festen und andauernden Platz in unserem Vereinsgefüge. Die Amas sind ein wichtiger Unterbau für die Profimannschaft und in der nächsten Woche kehren wir hoffentlich mit mehr als den sonst üblichen 500 – 600 Zuschauern zurück an die Traditionsreiche Spielstätte im Stadtteil Schalke. Buyo |
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01.04.2004 |
| Leider konnten wir aus den beiden letzten Heimspielen gegen unmittelbare Konkurrenten nur zwei Punkte holen. Gegen Uerdingen und Sachsen Leipzig hätte eigentlich mehr drin sein müssen. Gegen Uerdingen gelang uns ja noch nach einem Rückstand der späte Ausgleich, im Spiel gegen Sachsen Leipzig waren die Vorraussetzungen eigentlich besser. Mit Heimeroth, Varela, Glieder, Seitz und Pinto kamen einige Spieler aus dem Profikader zum Einsatz. Und das Spiel begann auch sehr viel versprechend für unser Team. In den ersten Minuten besaßen wir schon einige gute Möglichkeiten, leider wurden wir in der Folgezeit etwas nachlässig. So kam Sachsen ins Spiel und hatte ihrerseits Torchancen. Trotzdem gelang uns der erste Treffer in diesem Spiel, Gustavo Varela köpfte unhaltbar ins gegnerische Tor. Da Sachsen Leipzig nun unbedingt einen Sieg brauchte um den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz zu verringern, war der Spielverlauf eigentlich optimal für uns, nur leider konnten wir diesen Vorteil nicht nutzen. Chancen von Glieder, Seitz, Pinto und Hajnal blieben ungenutzt, Sachsen riskierte immer mehr und wurde für diese Bemühungen mit dem Ausgleich belohnt. Beide Seiten hatten nun noch Chancen zum Siegtreffer, letztendlich blieb es aber beim Remis und durch den Wattenscheider Sieg in Wuppertal wird die Luft nun unnötiger Weise wieder etwas dünner. In dieser Besetzung und mit einer Führung im Rücken, hätten wir eigentlich den Sieg nach Hause bringen müssen. In unserem Team standen schnelle Offensivspieler wie Seitz, Pinto, Varela und Iyodo und trotzdem gelang uns gegen einen immer weiter aufrückenden Gegner nicht das erlösende 2:0. In der Abwehr standen wir leider auch nicht souverän genug und so ließen wir immer wieder gute Chancen der Leipziger zu. Leider fehlt uns jetzt am Wochenende in Braunschweig mit Benny Wingerter ein wichtiger Mann. Benny war in den letzten Wochen eine verdammt wichtige Stütze in unserem Team, nun sah er leider die fünfte Gelbe Karte und muss ein Spiel pausieren. Christian Haufe wird nach seiner Gelb-Roten Karte wieder mitspielen dürfen. Beim Blick auf die Verletztenliste ist leider auch keine Besserung in Sicht. Szollar, Koch und Stijepic fallen noch länger aus und so werden uns wieder einige A-Jugendliche unterstützen. Im Hinspiel gegen Braunschweig machten wir noch unser bestes Spiel und schlugen die Niedersachsen nach sieben siegreichen Spielen in Folge mit 3:1. In diesem Spiel stand fast noch die gesamte Oberligamannschaft aus dem letzten Jahr auf dem Platz. Diesmal rechne ich bestimmt nicht mit einem Einsatz von Kläsener, Pinto, Hanke und Trojan. Braunschweig ist natürlich Favorit, aber ich hoffe auf eine Überraschung, den durch die beiden Remis, müssen wir uns jetzt die Punkte an anderer Stelle zurück holen. Buyo |
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